JobSlot-Ergebnis

Mit einem JobSlot-Ergebnis kann man Ergebniswerte aus dem Prüfablauf über die Feldbus-Schnittstelle an eine externe Steuerung übertragen. Hierzu muss das jeweilige Ergebnis im EasyOutputTool zugewiesen sein.

Im Kommunikationsexplorer sieht das Eigenschaftsfenster eines JobSlot-Ergebnis nach dem Einfügen wie folgt aus:

Im Feld "Prüfergebnis" kann ein Name des Bausteins vergeben werden.

Unter "Kommunikation" wählt man zuerst aus, von welcher Station man das Ergebnis übertragen will. Anschließend wählt man das entsprechende Ergebnis aus der Liste aus oder trägt den Namen des Ergebnisses direkt ein.

Hinweis: Wenn man ein Ergebnis im Prüfablauf zum EasyOutputTool hinzugefügt hat, wird dieses erst in der Liste dargestellt, wenn das EasyOutputTool einmal ausgeführt und somit das Ergebnis initialisiert wurde.

Der Datentyp wird direkt vom Ergebnis übernommen. Wenn es sich beim Datentyp um eine Liste (z. B. ein String als Liste einzelner Zeichen) handelt, so kann man auswählen, wie viele Einträge dieser Liste übertragen werden sollen.

Es stehen einige statische Tag je Prüfstation zur Verfügung. Diese sind für jede Prüfstation verfügbar.

Statische Tags für Prüfstationen
Tag Bytes Beschreibung
JobSavedTimeStamp

4

Zeitstempel der letzten Prüfprogrammspeicherung als 64Bit Ganzzahl (INT64)
ImageTakenAt

4

Zeitstempel der Bildaufnahme als 64Bit Ganzzahl (INT64)
AcquisitionDuration

2

Bildaufnahmedauer in Millisekunden als 32Bit Ganzzahl (INT32). Bei einer Einzelbildaufnahme ist die Dauer immer 0. Bei Mehrbildaufnahme entspricht die Dauer dem Zeitunterschied zwischen dem neuesten und dem ältesten Bild. Dieser Tag kann verwendet werden, um verlorene Bilder zu diagnostizieren.
InspectionTime

2

Reine Abarbeitungszeit der Prüfwerkzeuge in Millisekunden als 32Bit Ganzzahl (INT32).
TotalTime

2

Gesamtzeit in Millisekunden als 32Bit Ganzzahl (INT32) inklusive AcquisitionDuration und InspectionTime. Die Gesamtzeit wird vom Zeitstempel des ältesten Bildes bis zur fertigen Generierung des Ergebnisses gerechnet und entspricht der angezeigten Zeit in der EasyTabelle.
ImageNumber

2

Bildnummer als als 32Bit Ganzzahl (INT32). Die Bildnummer entspricht der angezeigten Nummer in der EasyTabelle.

Als Nächstes legt man fest, ob die Reihenfolge der Bytes dieses Bausteins getauscht werden soll. Die Standard Byte-Reihenfolge ist Big-Endian, für Little-Endian muss das Tauschen aktiviert sein.

Man kann das Startbyte im Datenbereich der Schnittstelle festlegen, die Datenlänge ist abhängig vom Datentyp, beziehungsweise der ausgewählten Länge der Liste.

Abschließend kann man noch einen Standard Wert für das Ergebnis definieren, welcher beim Starten der Prüfung gesetzt wird. Das bedeutet, dass nach dem Auslösen einer neuen Bildauswertung das Ergebnis auf diesen Wert gesetzt wird, bis dass die Prüfung abgeschlossen wurde und ein neues Ergebnis vorliegt, welches dann übernommen wird.

Im Feld "Status" ist der aktuelle Status des Ergebnisses ersichtlich beziehungsweise kann man hier den Signalfluss zur externen Steuerung überbrücken und den Wert des Ergebnisses selbst definieren.